Bereits früh am Samstagmorgen machten wir uns mit dem Zug auf den Weg Richtung Schaffhausen. Nach einer dreistündigen Reise wurden wird dort herzlich von Herrn Ganz  empfangen. Dieser führte uns in ihre Musikschule, welche zu unserem Erstaunen in jedem Zimmer einen eigenen Flügel vorwies. Nach einer kurze Stadtführung und einem kurzen Lied in einer Kirche Schaffhausens wurden wir zu einem Mittagessen in einem Thai-Restaurant eingeladen. Mit vollem Magen galt es dann, mehrere Stiegen zu steigen. Denn wird durften in den Genuss einer Munot-Führung kommen. Der Monutwächter hat uns mit viel Witz und Charme in seinen Beruf eingeführt. Da einige Jugendliche der Singschule Schaffhausen uns bei diesem Abenteuer begleiteten, tranken wir darauf einen Kaffee mit ihnen um erste Kontakte zu knüpfen.

Danach durften wir endlich den gesamten Jugendchor der Musikschule Schaffhausen kennenlernen, denn wir hatten die erste und einzige gemeinsame Probe vor dem Konzert. Nun wurde die Nervosität doch noch bemerkbar, doch schlussendlich durften wir alle glücklich auf ein tolles,  gemeinsames Konzert zurückblicken. Vor vielen unbekannten Personen zu singen war eine neue Erfahrung für uns. Denn bei den meisten unserer Konzerte waren unser Hauptpublikum unsere Familien. Aber auch das gemeinsame Singen mit einem anderen Chor war faszinierend. Denn mittlerweile sind wir es gewöhnt, in einer 15-köpfigen Gruppe zu singen. Nun kamen da noch andere 40 Mitsängerinnen / und Sänger dazu.

Da wir auf verschiedene Gastfamilien aufgeteilt wurden, nahmen unsere Gasteltern freundlicherweise unser Gepäck mit nach Hause, so dass wir alle gemeinsam mit einander zu Nachtessen durften und danach auch noch weiter das Nachtleben der Stadt Schaffhausen erleben durften. Am nächsten Morgen trafen wir uns alle wieder in der Musikschule. Wir waren gerührt ab dem freundlichen Empfang in den Gastfamilien. Wir alle erhielten ein warmes Bett, eine heisse Dusche und ein wunderbares Frühstück. Nach einem wunderschönen Herbstspaziergang Richtung Rheinfall durften wir  per Schiff auf den Stein steigen, der mitten im Rheinfall steht. Dieser Ausblick war atemberaubend. Hier wurde wieder einmal das Organisationtalent von Herrn Ganz zum Vorschein. Unsere gesamte Reise war bis ins letzte Detail geplant. Vielen Herzlichen Dank dafür!

Ziemlich müde, aber mit vielen neuen Eindrücken, neuen Freunden, neuen Liedideen, vollem Magen und einem glücklichen Herzen machten wir uns am Sonntagnachmittag wieder auf die Heimreise.